Singlebörse

Inzwischen lernen sich  eine Menge Menschen im Internet kennen und erstaunlicherweise auch lieben.
Zurzeit liegt der Trend eindeutig im…, nennen  wir es einmal High-End Bereich.
Kontakt- oder Singlebörsen, die einem suggerieren wollen, dass sich dort nur Menschen eines bestimmten Niveaus tummeln. Beruflich erfolgreich und gebildet.
Ab diesem Zeitpunkt sollte man so kritisch sein und erahnen, dass die Selbstinszenierung in den Kontaktbörsen oftmals nichts mit der Realität zu tun hat.
Es werden Profilbilder hochgeladen, die 10 Jahre alt sind und man hat bei einem eventuellen Treffen Schwierigkeiten, die Person überhaupt zu erkennen.

Realität vs. „überoptimiertes“ Profil

Sehr ernüchternd ist es dann, wenn man erkennt, dass es doch nicht so viele Gemeinsamkeiten gibt, wie man sich erhofft hat und wie es das Profil vermuten ließ. Denn wenn man sich erstmal gegenüber sitzt, kann man sich nicht mehr hinter der Anonymität verstecken.
Einige amüsante Geschichten werden da wohl schon zustande gekommen sein.
Da es eigentlich logisch ist, dass man nur dann nachhaltig Erfolg hat, wenn man (annähernd) bei der Wahrheit bleibt, sollte man  auch dem entsprechend an die Erstellung des eigenen Profils herangehen.
Als erstes sollte man sich eine geeignete Börse aussuchen. Nicht jede Kontaktbörse ist  für  jedes Bedürfnis geeignet. Wenn man dann erstmal die richtige Singlebörse für sich gefunden hat, geht es weiter mit der Gestaltung des  optimalen Auftritts. Letztenendes ist eine Kontaktbörse ein großes Schaufenster in dem man sich präsentiert. Man selber kauft ja auch gerne da, wo die Ware am schönsten aussieht und das hält, was sie verspricht.
Allzu offensichtliche Übertreibungen kommen allerdings nicht besonders gut an.    „Ich sehe aus wie Marcus Schenkenberg, ich bin so intelligent wie Albert Einstein.“ Schreiben  sollte man so etwas nur, wenn es der Wahrheit entspricht. Alles andere wird sehr schnell als virtuelle Penisvergrößerung gesehen. Die sollte man dann lieber im echten Leben praktizieren.
Denn wenn es zu einem Treffen kommen sollte, wird die Enttäuschung auf der Gegenseite sehr groß sein, falls einem das geschriebene überhaupt geglaubt wird und man nicht von vornherein aus dem Raster fällt. Realismus bei den Angaben  zur Person sollte also schon sein. Dagegen spricht es aber nicht, positive Formulierungen für die Beschreibung zu benutzen
Interessanterweise beschreiben sich Männer in den meisten Fällen überoptimiert, um Ihren Zielen näher zukommen. Sinn macht das natürlich nicht. Spätestens bei einem Treffen kommt die Wahrheit raus.
Das  betrifft natürlich auch das Foto.
Regel 1: Stellen Sie ein Foto ein.
Regel 2: Stellen sie nicht irgendein Foto ein. Wählen Sie am besten ein Foto, welches Sie von Ihrer Schokoladenseite zeigt. Partyfotos und Fotos in zweideutigen Posen werden nur dafür sorgen, dass sie ebensolche Anfragen bekommen. Wenn Sie wirklich jemanden kennenlernen wollen, sind das definitiv die falschen Bilder. Für solche Interessen gibt es andere Kontaktbörsen, in denen Sie sich gerne freizügig darstellen können.

Wenn Sie ihr Profil erstellen, vermeiden Sie unbedingt Rechtschreibfehler.
Nichts ist peinlicher als Schreibfehler in dem Profil.

Privates bleibt privat

Als letzten Tipp ein sehr wichtiger: Bewahren Sie ihre Privtatdaten. Offenbaren Sie weder ihre Anschrift, noch Telefonnummer oder andere Daten. Denn zurzeit ist es doch sehr in Mode gekommen, dass  mit diesen Daten regelrechtes Stalking betrieben wird. Im schlechtesten Falle hat das überaus unangenehme Folgen für das Privat- und Berufsleben.